Die meinen Blog lesen, (2.071)

werden ja inzwischen wissen, dass ich behindert bin: bis zu meiner Blinddarm-Op mit 31 Jahren war ich (dachte ich) kerngesund und sportlich, war jedes Wochenende im Wald unterwegs oder an den Zülpicher Seen. Das blöde war, dass niemand meinen morbus bechterew erkannte und ich 8 Jahre nicht behandelt wurde, auf jeden Fall kann ich den Kopf kaum noch bewegen und vor allen Dingen nicht mehr nach oben schauen, also weder Flugzeuge noch Vögel in der Luft fotografieren. Und inzwischen weiß ich auch, dass ich von meiner Mutter eine Schrumpfniere geerbt habe und von meinem Opa die Gicht! Und durch die ganzen Rheuma-Medikamente (der mb gehört zum Rheuma-Formenkreis) stand ich kurz vor der Dialyse! Als meine letzte Frau mich dann vor ca. 11 Jahren verließ, musste ich mich ja praktisch 24 Stunden am Tag um meine Mutter kümmern, die dement geworden war, da konnte ich selbst nur noch am Stock oder Rollator gehen.
Vor etwa 5 Jahren, als eine Richterin meine Mutter über meinen Kopf hinweg in ein Heim steckte, kam ich selbst mit 2 L Blutverlust durch den Stress in die Klinik.
Inzwischen habe ich 3 Herzinfarkte hinter mir, und da ich durch den mb ja nur noch 2 L Luft habe, trage ich immer einen Nitro-Spray bei mir, denn manchmal ist wieder diese Beklemmung in der Brust.
Klar, ich sollte mich nicht aufregen, aber das sagt sich so leicht, denn ich wohne alleine, mein Mieter ist fast nie da und kümmert sich auch nicht wirklich um mich, obwohl das die Voraussetzung dafür war, dass er in die Wohnung meiner Mutter ziehen konnte!
Ich traue mich alleine nicht in den „Garten“, (am 21.06.2019 Die Ecke von der wilden Blutberberitzen-Hecke zum Nachbarn mit weißem Flieder:), da war das Gras noch kurz, um einmal alles fotografieren zu können, denn wenn ich umfalle – wer soll mich da finden?
Ich habe nun ein paar Tage den Blog vernachlässigt, weil ich über vieles nachgedacht habe und wieder Blutverlust/Eisenmangel hatte, meine Hausärztin kam an 2 Tagen vorbei und gab mir die entsprechenden Infusionen (in DER Beziehung habe ich Glück!). Über meine Situation schreibe ich im nächsten Beitrag.
Diethelm

PS: am 14. Juni habe ich ja ein Foto gepostet, dass die jetzige Wildnis zeigt, aber inzwischen ist die ganze Wiese voller Blumen, Bilder folgen.

Veröffentlicht von quasimodo52

Ich bin ein Vater von vier Erwachsenen Söhnen, aber keiner bei mir, habe seit über 30 Jahren 'morbus bechterew' (Wirbelsäulen-Verkrümmung und -Versteifung), kann seit 9 Jahren, nachdem mich meine letzte Frau verließ, nur noch mit Hilfe (Rollator, Stock) gehen, sitze zu Hause im Rollstuhl, kann aber noch PKW fahren. Ich bin ein Freund der alten Werte wie Zuverlässigkeit, Treue, Ehrlichkeit, Nichtraucher, Wassermann und vielseitig interessiert.

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