Schutzengel, Teil 1 (1.850/1.968)


Schutzengel – eigene Erlebnisse: (könnte ich jederzeit beeiden!)
Als Kind denkt man ja noch nicht über so etwas nach, aber im Nachhinein war es wohl das erste Mal, dass ein Schutzengel eingegriffen hat:
1) Ich war wohl ca. 8 Jahre alt, und mein Vater nahm mich und Mutter immer mit, wenn er zur Inspektion nach Bad Neuenahr zu Ford fuhr, damals konnte man in der Werkstatt noch zuschauen. Unser PKW stand auf der Grube, vorne war ca. 1 m Platz, und der Abschluss der Grube war ein
halbrundes Blech. Ich wollte auf die andere Seite und sah nicht, dass auf dem Blech ein Ölfleck war und fiel kopfüber in die Grube – hätte ich mich nicht in der Luft gedreht, hätte ich nun ein Gittermuster im Gesicht,
so fiel ich auf den Hinterkopf und musste genäht werden.
2) Mit ca. 18 Jahren fuhr ich mit zwei Mädels Richtung Nachbarort, und ihr Gerede lenkte mich ab, so dass ich mit den rechten Rädern neben die Fahrbahn geriet und fast im Graben gelandet wär, ich möchte mir nicht
ausmalen, was hätte passieren können, aber ich konnte den Wagen noch abfangen!
3) Im Sommer 1973 nahm ich meine damalige dänische Verlobte für ein paar Tage mit zu mir nach Hause, und auf der Rückfahrt, noch vor Hannover, brannte im VW die rote Lampe, ich fuhr bei einer Tankstelle raus, und der
Monteur, sagte, das seien die Kohlen, typisch Käfer, und bürstete sie ab (von PKW-Technik habe ich nicht wirklich Ahnung), ich fuhr also weiter, musste ja erst nach Dänemark und dann zur Kaserne nach Hildesheim, und es
war Samstag Nachmittag! Dann brannte das Lämpchen wieder, und ich sah auf der rechten Seite einen Ort mit Tankstelle und fuhr von der AB ab, und was soll ich sagen? Der Tankwart sagte nur: "Da haben sie
aber Glück, gleich nebenan wohnt ein Soldat der Werkstatt-Kompanie, der hat ein paar alte Käfer, und da kommt er gerade!" Der junge Mann baute bei einem die Kohlen aus und bei meinem VW wieder ein, und das
ganze für 20 DM! Jytte und ich am Käfer
4) Im April 1982 fing ich beim OTTO-Versand als Bezirksleiter an, mein Vater war kurz zuvor gestorben und mein erstes Kind sagte sich an, da konnte ich schlecht die ganze Woche auf Reisen sein. Zu meinen Aufgaben
gehörte neben Aquise und Kontoabstimmungen auch, interessierte Kundinnen ins Einrichtungshaus nach Köln-Deutz zu fahren, dazu nahm ich den Wagen meiner Frau (ich war inzwischen 7 Jahre verheiratet), weil der 4-türig war, ein Renault R5, und fuhr mit 4 Damen los, und da platzte mir auf der Überholspur der rechte Hinterreifen, ich schaute nach rechts, alles frei und konnte auf den Standstreifen rüber ziehen und den Reifen
dort wechseln – nichts passiert! Ich werde das fortsetzen, denn mir fällt immer mehr ein!
Diethelm

Veröffentlicht von quasimodo52

Ich bin ein Vater von vier Erwachsenen Söhnen, aber keiner bei mir, habe seit über 30 Jahren 'morbus bechterew' (Wirbelsäulen-Verkrümmung und -Versteifung), kann seit 9 Jahren, nachdem mich meine letzte Frau verließ, nur noch mit Hilfe (Rollator, Stock) gehen, sitze zu Hause im Rollstuhl, kann aber noch PKW fahren. Ich bin ein Freund der alten Werte wie Zuverlässigkeit, Treue, Ehrlichkeit, Nichtraucher, Wassermann und vielseitig interessiert.

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